RECHT INTERESSANT 



VORSORGEVOLLMACHT, PATIENTEN- UND BETREUUNGSVERFÜGUNG


NACH MIR DIE SINTFLUT- eine Floskel, welche häufig so daher gesagt wird und ausdrücken soll, dass einem gleichgültig ist, was „danach“ also nach dem eigenen Tod passiert.

In den meisten Fällen ist es uns jedoch ganz und gar nicht gleichgültig. Vielmehr wollen wir bis zum bitteren Ende selbst bestimmen dürfen oder zumindest bestimmen, welche Person dies künftig für uns übernimmt, wenn wir dazu nicht mehr in der Lage sind.

So räumen wir auch direkt mit dem viel verbreiteten Irrglauben auf, dass die Eltern oder der Ehepartner automatisch bevollmächtigt sind. Dem ist ab Eintritt der Volljährigkeit nämlich nicht so. Bei Handlungsunfähigkeit wird regelmäßig ein gerichtlicher Betreuer bestellt.

Um das zu verhindern sollte man sich frühzeitig, im besten Falle direkt mit Eintritt der Volljährigkeit Gedanken über Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung machen. Für die Eltern, für den Partner, für die eigenen Kinder.

Aber was ist der Unterschied zwischen diesen drei Dokumenten? Was brauche ich zwingend und was nur in Einzelfällen?

Vorsorgevollmacht
Durch die Vorsorgevollmacht ist die von Ihnen eingesetzte Person Ihres Vertrauens berechtigt, für Sie zu handeln. Hierdurch wird ein gerichtliches Betreuungsverfahren vermieden, die eingesetzte Person jedoch auch nicht kontrolliert. Die Vollmacht kann allumfassend oder auf bestimmte Bereiche beschränkt sein. Sie kann jederzeit von Ihnen widerrufen werden, solange Sie handlungsfähig sind.

Betreuungsvollmacht
In Ihr können Sie festlegen, wer vom Gericht als Betreuer bestellt und dann auch von diesem kontrolliert wird, wenn Sie einmal nicht mehr können. Sie können klare Wünsche definieren, insbesondere auch, wer auf keinen Fall zu Ihrem Betreuer bestellt werden soll.

Patientenverfügung
Die Patientenverfügung ist das wohl bekannteste Dokument. In Ihr können Sie detailliert festlegen, welche medizinischen Maßnahmen ergriffen und welche Behandlungen durchgeführt werden sollen, sofern Sie einmal selbst nicht mehr einwilligungsfähig sind.
Insbesondere das Erstellen einer Patientenverfügung erfordert zum einen fundierte rechtliche Kenntnisse der aktuellen Rechtsprechung zu den Anforderungen einer Patientenverfügung und zum anderen eine ausführliche medizinische Beratung zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.

Bei allen rechtlichen Fragestellungen rund um Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. Wir helfen bei der Anfertigung der Dokumente und geben Hilfestellungen, sofern Sie eine Beglaubigung wünschen.

Vereinbaren Sie einfach einen Besprechungstermin und erleichtern sich das Leben- und das „danach“.



 

DIE ONLINE-SCHEIDUNG- FLUCH ODER SEGEN?



„DRUM PRÜFE WER SICH EWIG BINDET", wo er im Scheidungsfall den günstigsten Anwalt finde.

So oder so ähnlich zitierte bereits Friedrich Schiller in „Das Lied von der Glocke“ im Jahre 1799. 

Deutlich moderner kommen da die Internetauftritte zahlreicher Kollegen daher, welche mit „Online Scheidung in 10 Minuten“ oder „Günstiger als bei Uns werden Sie nicht geschieden“ auf sich aufmerksam machen.


Da eine Trennung an sich bereits mit vielen Scherereien verbunden ist, kommt eine Scheidung „ohne Besuch beim Anwalt“auch wie gerufen.


Was viele Mandanten dabei unterschätzen: eine Scheidung ist meist hochemotional und selten herrscht Einigkeit. 
Hier stößt die Online-Scheidung bereits an ihre Grenzen. 

Dagegen können im persönlichen Erstberatungsgespräch bereits viele Probleme sichtbar gemacht und erste Lösungsansätze erarbeitet werden. Dabei erfassen wir, ebenso wie das „Online Scheidungsformular“, Ihre Daten so, dass anschließend, sofern die Voraussetzungen der Scheidung vorliegen, der Scheidungsantrag verfasst und am selben Tag, dank besonderem elektronischem Anwaltspostfach, bei Gericht eingereicht werden kann.


Auch können im selben Termin weitere Themen, wie zum Beispiel die Auseinandersetzung von Vermögen, die Regelung des Umgangs mit den gemeinsamen Kindern oder Unterhaltszahlungen jeglicher Art, besprochen werden. All diese Themenbereiche gehören in den meisten Fällen zu einer Scheidung dazu und lassen sich ebenfalls nicht online regeln. 


Dabei haben wir auch immer ein offenes Ohr für die emotionalen Probleme der Mandanten. Wir definieren gemeinsam das Ziel, schicken unsere Mandanten auf den Weg und sind hierbei immer an deren Seite. 


Zu guter letzt sind auch wir unschlagbar günstig. Wie das trotz persönlicher, zeitintensiver Beratung möglich ist? Gesetzliche Gebühren! Ohne gesonderte Vergütungsvereinbarung werden Rechtsanwaltsgebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) berechnet. Und diese sind, wie der Name schon sagt, gesetzlich festgelegt und damit „online“ als auch „offline“ gleich.


Vereinbaren Sie im Falle einer anstehenden oder bereits vollzogenen Trennung einen Termin zur Erstberatung und überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen einer individuellen Beratung.

 


 
 
 
 
E-Mail
Anruf
Karte
Infos
Instagram